Mehrhundehaltung

Ein Hund kommt selten allein

Mehrhundehaltung – Worauf kommt es an?

Wenn wir einige Regeln beachten, kann eine Mehrhundehaltung entspannt sein.

 

Ich habe selbst immer mindestens zwei Hunde gehabt und daraus viel gelernt.

Wenn nicht von Beginn an die Regeln aufgestellt werden, kann das tägliche Leben durchaus katastrophal werden. Deshalb helfe ich Ihnen gerne beratend schon vor der Anschaffung und natürlich auch in Einzelstunden, die ich auf Wunsch auch bei Ihnen zu Hause anbiete.

 

Was sollten Sie beachten?

Suchen Sie einen passenden Zweithund aus. Damit können schon im Vorfeld Probleme vermieden werden.

Bei der Zusammenführung der Hunde braucht man auch ein wenig Kenntnis, wie es geht. Die Hunde sollten sich in einem neutralen Gebiet kennenlernen und die Möglichkeit haben, sich zunächst aus dem Weg gehen zu können.

 

Alle Regeln, die Sie aufstellen, sollten für alle Hunde gleichermaßen gelten.

Sie sind in der Pflicht, darauf zu achten, dass kein Hund den anderen bedrängt.

Fressen sollte jeder in Ruhe und in seinem Tempo.

 

Es sind genug Ressourcen für alle Hunde da.

Spielzeug, Futter und Schmusezeiten sollten nicht zu Streitereien führen. Sie verwalten all diese Dinge.

Eine tolle Übung dazu ist:

Hunde absitzen lassen und jedem Hund ein Leckerchen geben, nachdem sein Name genannt wurde.

So lernen die Hunde, dass es für jeden etwas gibt. Warten lohnt sich!

 

Kommunikation sollte erlaubt sein.

Knurren sollten Sie zulassen, da damit der Hund signalisiert, dass etwas für ihn nicht in Ordnung ist. Dann können Sie eingreifen und  die Situation klären.

 

Warum Sie Probleme der Hunde nicht untereinander regeln lassen.

Hunde sollten Probleme nicht „selbst“ lösen. Das ist eine Fehleinschätzung von uns, da die Hunde nicht wissen, was falsch oder richtig ist.

Hunde sind von Natur aus Egoisten. Sie möchten ihre Bedürfnisse befriedigen. Je nach Hund kann das zu Konflikten führen und das sind Dinge, die Sie lösen können, wenn Sie die Hunde beobachten und mit Ihnen –wie oben beschrieben- üben.

 

Bei Mehrhundehaltung können Probleme entstehen?

Ja, wenn die Hunde unter ständigem Stress stehen und nicht entspannen können.

Vielleicht hat einer Angst vor dem anderen Hund oder er wird ständig gestört.

Stress könnte entstehen, wenn Ressourcen zur freien Verfügung stehen und ein Hund diese verteidigt.

Wichtig ist, dass die Hunde sich auf Ihren Menschen verlassen können.

Probleme können auch entstehen, wenn einer der Hunde bevorzugt wird. Sie sind äußerst soziale Lebewesen, die die „Ungerechtigkeit“ mitbekommen.

Jeder Hund sollte auch seinen Fähigkeiten entsprechend beschäftigt werden. Jeder sollte ausgelastet werden nach seinen Fähigkeiten.