Kleine Hunde zu erziehen ist gar nicht so einfach

Oft haben wir Menschen Angst, dass den „Kleinen“ etwas zustoßen könnte. Dann heben wir sie hoch, um sie zu schützen. (ist ja auch in Ordnung, wenn Gefahr droht)

In einem Artikel von DOGS wurde eine Frage gestellt, die meiner Meinung nach, sehr interessant ist:

„Was wäre, wenn die Besitzer von großen Hunden (Doggen, Rottweiler, Schäferhunde …..) ständig rufen würden „oh wie süß“, „oh wie niedlich“, wenn der große Hund Frauchens/Herrchens Schoß bewacht oder der Hund zähnefletchend in der Leine hängt, um seine Besitzer zu bewachen und die Halter kleiner Hunde darauf bestehen, dass der Chihuahua, der Papillon, der Pomeranien „Fuß“ gehen soll, auf Entfernung ins „Platz“ geschickt werden, wenn Radfahrer oder Jogger kommen….und wehe dem Kleinen, wenn er knurrt.

Kleine Hunde müssen keine Sonderbehandlung bei der Erziehung erfahren.

Sie haben es verdient, einen Halter zu haben, der sich bewusst macht, dass Erziehung nicht von der Größe des Hundes abhängt.

Hunde aller Größen lernen schnell, wie wir Menschen zu manipulieren sind.

Große Hunde dürfen nicht jagen, sollen immer abrufbar sein, einwandfrei an der Leine gehen und nur bellen, wenn ein Eindringling in unserer Wohnung steht.

Kleine Hunde dürfen an der Leine ziehen, müssen nicht sofort kommen, dürfen laut kläffend durch die Gegend laufen…..

Aber eine gute Erziehung lohnt sich, auch für das kleine Tier. Denn auch ein kleiner Hund läuft lieber frei neben seinem Menschen, als an der Leine.

Kleine Hunde sind nicht dümmer als ihre großen Artgenossen.

Chihua, Pomeranien, Yorkies u.a. bringen auch viel Lernbegierde mit.